Rachel Zegler, die Hauptdarstellerin in Disneys neuem Film „Schneewittchen“, sieht sich einer Welle der Kritik ausgesetzt, die ihre Authentizität und die Absichten des Unternehmens in Frage stellt. In einem kürzlich geführten Interview mit Jimmy Kimmel äußerte sich Zegler über ihre Erfahrungen, berührte jedoch auch das Thema der Faninteraktionen, die für sie anscheinend eine Belastung darstellen. Diese Darstellung wirft Fragen über ihre Wertschätzung für die Fans auf und lässt den Eindruck entstehen, dass sie mehr an ihrem eigenen Ruhm interessiert ist.
Im Gespräch erklärte Zegler, dass sie oft für Fotos angehalten wird, während sie in der Warteschlange für die „Schneewittchen“-Attraktion im Disneyland steht. Ihre Aussagen über die ständige Aufmerksamkeit, die sie erhält, vermitteln das Bild von einer Schauspielerin, die sich in ihrem Ruhm gefangen fühlt. Diese „Bescheidenheit“ könnte als geschickte PR-Strategie interpretiert werden, um sich von der breiten Kritik an Disney und dem Film zu distanzieren.
Darüber hinaus wird die Diskussion über Diversität und Inklusion in Hollywood, die von Disney-CEO Bob Iger vorangetrieben wird, von Zegler als Teil ihrer Mission dargestellt, ihre Community zu repräsentieren. Kritiker argumentieren jedoch, dass diese Aussagen vor allem wirtschaftlich motiviert sind und dass die Kluft zwischen den Wünschen des Publikums und den Entscheidungen der Studios immer größer wird.
Die ironischen Äußerungen über die Abkehr von traditionellen Erzählstrukturen in „Schneewittchen“ spiegeln die Schwierigkeiten wider, die Disney hat, um zeitgemäße Geschichten zu erzählen, ohne seine Wurzeln zu verlieren. Es bleibt abzuwarten, ob das Publikum den Film trotz der Kontroversen annehmen wird. Während Zegler versucht, sich als Stimme ihrer Generation zu positionieren, könnte es sein, dass die unaufhörliche Kritik ihr Image und das von Disney nachhaltig belasten wird.